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1893 – 1896: „Ethische Cultur“ und ihr Geleite – Fünfzehn Thesen über die Erneuerung des Familienlebens – Im Namen der Gerechtigkeit – L’évolution sociale en Allemagne · Schriften · Rezensionen
Indigo
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1893 – 1896: „Ethische Cultur“ und ihr Geleite – Fünfzehn Thesen über die Erneuerung des Familienlebens – Im Namen der Gerechtigkeit – L’évolution sociale en Allemagne · Schriften · Rezensionen
By None
Current price: $453.99


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Band 3,1 der Ferdinand Tönnies-Gesamtausgabe versammelt Monografien, Schriften und Rezensionen der Jahre 1893 bis 1896 – mit Ausnahme einer Thomas Hobbes-Biografie (1896), die separat als Teilband TG 3,2 erscheint. Im Zentrum dieses Zeitraums steht Ferdinand Tönnies‘ Engagement für die 1892 gegründete „Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur". Diese eröffnet Ferdinand Tönnies erstmals die Möglichkeit, als Intellektueller in einer breiteren Öffentlichkeit hervorzutreten. In seinen tagespolitischen Kommentaren übt er die Rolle des oppositionellen Systemkritikers ein, mit klarer Sympathie für die Sozialdemokratie. Viele der fachwissenschaftlichen Beiträge dokumentieren die Herausbildung der frühen Soziologie. Hervorzuheben sind mehrere Rezensionen der Werke Georg Simmels sowie Tagungs- und Zeitschriftenbeiträge in französischer Sprache, die hier erstmals ins Deutsche übersetzt werden. Sie dokumentieren zugleich Tönnies‘ Wirken im 1893 gegründeten „Institut International de Sociologie". Ein Spezialthema istdie Kriminologie – ein Arbeitsfeld, dem Tönnies viel Energie widmet, das im veröffentlichen Oeuvre dieses Zeitraums aber nur einen kleinen Teil einnimmt.
Band 3,1 der Ferdinand Tönnies-Gesamtausgabe versammelt Monografien, Schriften und Rezensionen der Jahre 1893 bis 1896 – mit Ausnahme einer Thomas Hobbes-Biografie (1896), die separat als Teilband TG 3,2 erscheint. Im Zentrum dieses Zeitraums steht Ferdinand Tönnies‘ Engagement für die 1892 gegründete „Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur". Diese eröffnet Ferdinand Tönnies erstmals die Möglichkeit, als Intellektueller in einer breiteren Öffentlichkeit hervorzutreten. In seinen tagespolitischen Kommentaren übt er die Rolle des oppositionellen Systemkritikers ein, mit klarer Sympathie für die Sozialdemokratie. Viele der fachwissenschaftlichen Beiträge dokumentieren die Herausbildung der frühen Soziologie. Hervorzuheben sind mehrere Rezensionen der Werke Georg Simmels sowie Tagungs- und Zeitschriftenbeiträge in französischer Sprache, die hier erstmals ins Deutsche übersetzt werden. Sie dokumentieren zugleich Tönnies‘ Wirken im 1893 gegründeten „Institut International de Sociologie". Ein Spezialthema istdie Kriminologie – ein Arbeitsfeld, dem Tönnies viel Energie widmet, das im veröffentlichen Oeuvre dieses Zeitraums aber nur einen kleinen Teil einnimmt.


















