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Hilda 60: Untiefen
Indigo
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Hilda 60: Untiefen
By None
Current price: $15.99


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Hilda ist sechzig und blickt zurück. Erinnernd versucht sie zu begreifen, was ihr in jungen Jahren in ihrer Familie geschehen ist: Bis zu ihrem 11. Lebensjahr wuchs sie gemeinsam mit drei Geschwistern in einer bürgerlichen Familie auf. Den Eltern, die den Zweiten Weltkrieg in ihren Jugendjahren erlebt hatten, gelang kein harmonisches Familienleben. Die Mutter kann, wohl resultierend aus einer eigenen psychischen Störung, keinen Halt und Wärme geben. 1971 wurde Hilda von den Eltern zu Tante und Onkel gegeben, einem Lehrer-Paar. Dort erlebte sie sexuelle Übergriffe durch den Pflegeonkel. Mit 17 Jahren gelingt ihr der Weggang. Auf der Suche nach Antworten beginnt Hilda ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie nähert sich ihrer eigenen (Familien-) Geschichte an und erkennt, wie sich über Generationen hinweg Muster wiederholen und emotionale Störungen vererben. Die Erinnerungen ihrer Kindheit und Jugend werden durch Fotografien und Briefe vorangetrieben. Verdrängungen offenbaren sich. Immer klarer treten die Auswirkungen und Bezüge zum gegenwärtigen Leben in Erscheinung. Neue Informationen aus der Familie über den Onkel tauchen auf, die Hilda bestärken. Das Schreiben wird zu einem Reifungs- und Heilungsprozess. Die Gedanken des Alterns wehen durch den Text.
Hilda ist sechzig und blickt zurück. Erinnernd versucht sie zu begreifen, was ihr in jungen Jahren in ihrer Familie geschehen ist: Bis zu ihrem 11. Lebensjahr wuchs sie gemeinsam mit drei Geschwistern in einer bürgerlichen Familie auf. Den Eltern, die den Zweiten Weltkrieg in ihren Jugendjahren erlebt hatten, gelang kein harmonisches Familienleben. Die Mutter kann, wohl resultierend aus einer eigenen psychischen Störung, keinen Halt und Wärme geben. 1971 wurde Hilda von den Eltern zu Tante und Onkel gegeben, einem Lehrer-Paar. Dort erlebte sie sexuelle Übergriffe durch den Pflegeonkel. Mit 17 Jahren gelingt ihr der Weggang. Auf der Suche nach Antworten beginnt Hilda ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie nähert sich ihrer eigenen (Familien-) Geschichte an und erkennt, wie sich über Generationen hinweg Muster wiederholen und emotionale Störungen vererben. Die Erinnerungen ihrer Kindheit und Jugend werden durch Fotografien und Briefe vorangetrieben. Verdrängungen offenbaren sich. Immer klarer treten die Auswirkungen und Bezüge zum gegenwärtigen Leben in Erscheinung. Neue Informationen aus der Familie über den Onkel tauchen auf, die Hilda bestärken. Das Schreiben wird zu einem Reifungs- und Heilungsprozess. Die Gedanken des Alterns wehen durch den Text.


















