
GIVE THE PERFECT GIFT
Erin Mills Town Centre Gift Cards are the perfect choice for your gift giving needs.Purchase gift cards at kiosks near the food court or centre court, at Guest Services, or click below to purchase online.PURCHASE HEREHome
Modelltransfer im Schatten des Krieges: «Deutsche» Bildungs- und «Preußische» Militaerreformen Chile, 1879-1920
Indigo
Loading Inventory...
Modelltransfer im Schatten des Krieges: «Deutsche» Bildungs- und «Preußische» Militaerreformen Chile, 1879-1920
By None
Current price: $181.55


By None
Modelltransfer im Schatten des Krieges: «Deutsche» Bildungs- und «Preußische» Militaerreformen Chile, 1879-1920
Current price: $181.55
Loading Inventory...
Size: Hardcover
*Product information may vary - to confirm product availability, pricing, shipping and return information please contact Indigo
Zu den Kriegen, die im gegenwrtigen Bewusstsein Westeuropas kaum noch prsent sind, gehrt auch der sogenannte Salpeter-Krieg (1879–1883), in dessen Verlauf Chile sein Staatsgebiet auf Kosten von Peru und Bolivien um die ressourcenreiche Atacama-Wste stark nach Norden erweitern konnte. Motiviert durch Befrchtungen einer Revanche seitens des im Krieg durch Frankreich untersttzten Peru, nahmen die fhrenden positivistisch-liberal gesinnten Politiker Chiles tiefgreifende Reformen ihres noch post-kolonial geprgten Landes in Angriff. Dabei konstruierten sie ihrerseits Preuen bzw. Deutschland zur – wie selektiv auch immer wahrgenommenen – mageblichen Referenzgesellschaft. Gesttzt auf detaillierte Forschungen in deutschen und chilenischen Archiven untersucht die Autorin in durchgngig befolgter Parallelfhrung zwei zentrale Reformprozesse: die Neugestaltung des Bildungswesens und die Reorganisation des Heereswesens. Beide werden in ihren verfassungsrechtlichen, (aus)bildungstheoretisch-didaktischen und professionspolitischen Dimensionen analysiert und als Katalysatoren der chilenischen Nationalstaatsbildung interpretiert.
Zu den Kriegen, die im gegenwrtigen Bewusstsein Westeuropas kaum noch prsent sind, gehrt auch der sogenannte Salpeter-Krieg (1879–1883), in dessen Verlauf Chile sein Staatsgebiet auf Kosten von Peru und Bolivien um die ressourcenreiche Atacama-Wste stark nach Norden erweitern konnte. Motiviert durch Befrchtungen einer Revanche seitens des im Krieg durch Frankreich untersttzten Peru, nahmen die fhrenden positivistisch-liberal gesinnten Politiker Chiles tiefgreifende Reformen ihres noch post-kolonial geprgten Landes in Angriff. Dabei konstruierten sie ihrerseits Preuen bzw. Deutschland zur – wie selektiv auch immer wahrgenommenen – mageblichen Referenzgesellschaft. Gesttzt auf detaillierte Forschungen in deutschen und chilenischen Archiven untersucht die Autorin in durchgngig befolgter Parallelfhrung zwei zentrale Reformprozesse: die Neugestaltung des Bildungswesens und die Reorganisation des Heereswesens. Beide werden in ihren verfassungsrechtlichen, (aus)bildungstheoretisch-didaktischen und professionspolitischen Dimensionen analysiert und als Katalysatoren der chilenischen Nationalstaatsbildung interpretiert.



















