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Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf
Indigo
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Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf
By None
Current price: $11.50


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Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf
Current price: $11.50
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Size: Paperback
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Seit einer Stunde saß der Mann vor dem Spiegel, puderte und schminkte sich das Gesicht. Man hätte ihn für einen Schauspieler halten können, der sich auf eine Premiere vorbereitet. Sein dunkles Haar war kurz geschnitten, der Scheitel in der Mitte wie mit dem Lineal gezogen. Der Mann warf einen letzten prüfenden in den Spiegel. In seine harten, kalten Augen trat ein zufriedener Glanz. Anschließend sprühte er sich noch etwas Parfüm unter die Achselhöhlen. Und während er seinen blauen Sonntagsanzug mit den Nadelstreifen anzog, dachte er daran, wie er mit Vorliebe als 16jähriger ein Panoptikum mit den Wachsfiguren von Raubmördern besucht hatte. So in Killer wollte der Mann in dem Nadelstreifenanzug auch sein. Dies geschah am 8. Februar 1929. Es war der blutige Auftakt einer langen Kette von Grausamkeiten. Noch nie in der deutschen Kriminalgeschichte wurden die Menschen von einem Mörder in solche Angst versetzt wie in Düsseldorf im Jahre 1929. Sein Name: Peter Kürten, der Vampir von Düsseldorf. Der Spitzname, den die Presse ihm damals verpasste, war auf die Tatsache zurückzuführen, dass er das Blut seiner Opfer aus einer nachträglich zugefügten Halswunde trank. Wie ein Phantom schlug er immer wieder zu: unberechenbar, meist abends. Seine Mordwaffen waren Würgegriff, Schere, Dolch, Hammer. Wie war es möglich, dass die Polizei das Phantom nicht fassen konnte? Kapitale Fehler bei den Ermittlungen und ein satanisches Glück halfen Kürten immer wieder, der Festnahme zu entgehen. Seine beste Tarnkappe war seine elegante Kleidung und sein Charme den Frauen gegenüber. Nur so war es zu erklären, dass sie alle Warnungen in den Wind schlugen und sich immer wieder von ihm ansprechen ließen. Die Morde des Rheinländers erschütterten ganz Deutschland und inspirierten Fritz Lang zu seinem Filmklassiker M, eine Stadt sucht einen Mörder. Kürten wurde im Mai 1930, nach Fertigstellung des Drehbuchs, verhaftet. Drei Wochen nach seiner Hinrichtung hatte der Film Premiere.
Seit einer Stunde saß der Mann vor dem Spiegel, puderte und schminkte sich das Gesicht. Man hätte ihn für einen Schauspieler halten können, der sich auf eine Premiere vorbereitet. Sein dunkles Haar war kurz geschnitten, der Scheitel in der Mitte wie mit dem Lineal gezogen. Der Mann warf einen letzten prüfenden in den Spiegel. In seine harten, kalten Augen trat ein zufriedener Glanz. Anschließend sprühte er sich noch etwas Parfüm unter die Achselhöhlen. Und während er seinen blauen Sonntagsanzug mit den Nadelstreifen anzog, dachte er daran, wie er mit Vorliebe als 16jähriger ein Panoptikum mit den Wachsfiguren von Raubmördern besucht hatte. So in Killer wollte der Mann in dem Nadelstreifenanzug auch sein. Dies geschah am 8. Februar 1929. Es war der blutige Auftakt einer langen Kette von Grausamkeiten. Noch nie in der deutschen Kriminalgeschichte wurden die Menschen von einem Mörder in solche Angst versetzt wie in Düsseldorf im Jahre 1929. Sein Name: Peter Kürten, der Vampir von Düsseldorf. Der Spitzname, den die Presse ihm damals verpasste, war auf die Tatsache zurückzuführen, dass er das Blut seiner Opfer aus einer nachträglich zugefügten Halswunde trank. Wie ein Phantom schlug er immer wieder zu: unberechenbar, meist abends. Seine Mordwaffen waren Würgegriff, Schere, Dolch, Hammer. Wie war es möglich, dass die Polizei das Phantom nicht fassen konnte? Kapitale Fehler bei den Ermittlungen und ein satanisches Glück halfen Kürten immer wieder, der Festnahme zu entgehen. Seine beste Tarnkappe war seine elegante Kleidung und sein Charme den Frauen gegenüber. Nur so war es zu erklären, dass sie alle Warnungen in den Wind schlugen und sich immer wieder von ihm ansprechen ließen. Die Morde des Rheinländers erschütterten ganz Deutschland und inspirierten Fritz Lang zu seinem Filmklassiker M, eine Stadt sucht einen Mörder. Kürten wurde im Mai 1930, nach Fertigstellung des Drehbuchs, verhaftet. Drei Wochen nach seiner Hinrichtung hatte der Film Premiere.


















