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Von der Linie zum Koerper: Das Rauschen Medien Prousts «À la recherche du temps perdu»
Indigo
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Von der Linie zum Koerper: Das Rauschen Medien Prousts «À la recherche du temps perdu»
Current price: $94.05


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Size: Hardcover
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Der Band fhrt mediale und wahrnehmungssthetische berlegungen vor dem Hintergrund des Sinnbildes der Motte zusammen. Die Motte avanciert im Proust’schen Romanwerk nicht nur zum Inbegriff der Strungen, die sich immer wieder in den Schreibprozess des Protagonisten einnisten, sondern spiegelt zugleich die subtile Medialisierung der Recherche, die in ihrer alles erfassenden Wirkung eher hintergrndig bleibt: als Rauschen, das den Wahrnehmungsprozess des Protagonisten bestndig begleitet, als leiser und bestndiger Mottenfra am Papier, der jedoch weit davon entfernt ist, bloe Irritation zu sein, und vor allem auch kreative Prozesse beim Protagonisten zu erwecken vermag. Die Analyse deckt ein filigran gewebtes Netz medialer Interferenzen auf, das den Weg vom Krper zu den Verzweigungen der Wahrnehmung sowie zurck zum Krper beschreitet und bereits auf medientheoretische Thesen vorausweist, die sich so erst in den 60er/70er Jahren des 20. Jahrhunderts Bahn brechen.
Der Band fhrt mediale und wahrnehmungssthetische berlegungen vor dem Hintergrund des Sinnbildes der Motte zusammen. Die Motte avanciert im Proust’schen Romanwerk nicht nur zum Inbegriff der Strungen, die sich immer wieder in den Schreibprozess des Protagonisten einnisten, sondern spiegelt zugleich die subtile Medialisierung der Recherche, die in ihrer alles erfassenden Wirkung eher hintergrndig bleibt: als Rauschen, das den Wahrnehmungsprozess des Protagonisten bestndig begleitet, als leiser und bestndiger Mottenfra am Papier, der jedoch weit davon entfernt ist, bloe Irritation zu sein, und vor allem auch kreative Prozesse beim Protagonisten zu erwecken vermag. Die Analyse deckt ein filigran gewebtes Netz medialer Interferenzen auf, das den Weg vom Krper zu den Verzweigungen der Wahrnehmung sowie zurck zum Krper beschreitet und bereits auf medientheoretische Thesen vorausweist, die sich so erst in den 60er/70er Jahren des 20. Jahrhunderts Bahn brechen.



















