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Zurück ins Leben. Die internationalen DP-Kinderzentren Kloster Indersdorf 1945 - 1948

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Im ersten internationalen Kinderzentrum der US-Zone Nachkriegsdeutschlands fanden von Juli 1945 bis Juli 1946 hunderte traumatisierter Kinder und Jugendliche aus über 20 Nationen ein vorläufiges Zuhause. Sie hatten die nationalsozialistische Diktatur in Konzentrations- oder Arbeitslagern, als Kinder von Zwangsarbeiterinnen überlebt oder sie kamen aus Heimen des "Lebensborn". Freiwillige der Vereinten Nationen (UNRRA) entwickelten ein therapeutisches Milieu für diese an Leib und Seele verletzten jungen Menschen, bis sie in ihre Heimat zurückkehren oder in andere Länder auswandern konnten. Zunächst mussten die Grundbedürfnisse der jungen Überlebenden befriedigt werden: Sie erhielten ausreichende Nahrung, passende Kleidung, medizinische Versorgung und durften in einem eigenen und sauberen Bett schlafen. Die Kinder konnten über ihre verstörenden Erfahrungen sprechen, fanden Menschen, die ihnen zuhörten. So begannen sie, mit ihren Verlusten umzugehen und sich auf den Weg zurück ins Leben zu machen. Im anschließenden jüdischen Kinderzentrum Kloster Indersdorf galten von August 1946 bis September 1948 völlig andere, nämlich zionistisch-sozialistische Vorstellungen für die Rehabilitation der jungen Überlebenden. Doch auch hier erwies sich, dass engagierte, verlässliche und einfühlsame Zuwendung das Wichtigste für diese Kinderüberlebenden war, um ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen in die Welt zurückzugewinnen. Um die nahezu unbekannte Geschichte der beiden Kinderzentren erzählen zu können, spürte die Autorin über 100 der ehemaligen "Indersdorf-Kinder" auf und recherchierte in internationalen Archiven. Zahlreiche zeitgenössische Fotos veranschaulichen das Leben während dieser ersten drei Nachkriegsjahre im Kloster Indersdorf.
Im ersten internationalen Kinderzentrum der US-Zone Nachkriegsdeutschlands fanden von Juli 1945 bis Juli 1946 hunderte traumatisierter Kinder und Jugendliche aus über 20 Nationen ein vorläufiges Zuhause. Sie hatten die nationalsozialistische Diktatur in Konzentrations- oder Arbeitslagern, als Kinder von Zwangsarbeiterinnen überlebt oder sie kamen aus Heimen des "Lebensborn". Freiwillige der Vereinten Nationen (UNRRA) entwickelten ein therapeutisches Milieu für diese an Leib und Seele verletzten jungen Menschen, bis sie in ihre Heimat zurückkehren oder in andere Länder auswandern konnten. Zunächst mussten die Grundbedürfnisse der jungen Überlebenden befriedigt werden: Sie erhielten ausreichende Nahrung, passende Kleidung, medizinische Versorgung und durften in einem eigenen und sauberen Bett schlafen. Die Kinder konnten über ihre verstörenden Erfahrungen sprechen, fanden Menschen, die ihnen zuhörten. So begannen sie, mit ihren Verlusten umzugehen und sich auf den Weg zurück ins Leben zu machen. Im anschließenden jüdischen Kinderzentrum Kloster Indersdorf galten von August 1946 bis September 1948 völlig andere, nämlich zionistisch-sozialistische Vorstellungen für die Rehabilitation der jungen Überlebenden. Doch auch hier erwies sich, dass engagierte, verlässliche und einfühlsame Zuwendung das Wichtigste für diese Kinderüberlebenden war, um ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen in die Welt zurückzugewinnen. Um die nahezu unbekannte Geschichte der beiden Kinderzentren erzählen zu können, spürte die Autorin über 100 der ehemaligen "Indersdorf-Kinder" auf und recherchierte in internationalen Archiven. Zahlreiche zeitgenössische Fotos veranschaulichen das Leben während dieser ersten drei Nachkriegsjahre im Kloster Indersdorf.

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