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Zusammenwachsen, Auseinanderdriften nach 1990: Wie die deutsche Wiedervereinigung Hoffnungen weckte, Identitäten erschütterte und gesellschaftliche Brüche sichtbar machte
Indigo
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Zusammenwachsen, Auseinanderdriften nach 1990: Wie die deutsche Wiedervereinigung Hoffnungen weckte, Identitäten erschütterte und gesellschaftliche Brüche sichtbar machte
By None
Current price: $14.99


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Die Wiedervereinigung 1990 war keine vollendete Erfolgsgeschichte – sie war ein komplexer, widersprüchlicher Prozess, der Millionen Leben radikal veränderte und bis heute nachwirkt. Dieser Band folgt den ersten Jahren nach dem Mauerfall durch persönliche Zeugnisse, Treuhand-Dokumente, Arbeitsmarktstatistiken und politische Protokolle. Sichtbar wird, wie Ostdeutsche ihre Berufe, Sicherheiten und Biografien verloren, während Westdeutsche auf ein System trafen, das sie kaum verstanden. Auf Grundlage von Interviews, Archivmaterial und zeitgenössischen Medienberichten werden die wirtschaftlichen Umbrüche, kulturellen Missverständnisse und das Gefühl analysiert, in einem vereinten Deutschland doch getrennt zu bleiben. Die Perspektive richtet sich auf strukturelle Entscheidungen: Währungsunion, Treuhand-Privatisierungen, Lohngefälle und die Frage, wessen Erfahrungen als legitim galten. Ein Blick auf eine Epoche, in der politische Einheit gesellschaftliche Spaltungen nicht überdecken konnte – und deren Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Die Wiedervereinigung 1990 war keine vollendete Erfolgsgeschichte – sie war ein komplexer, widersprüchlicher Prozess, der Millionen Leben radikal veränderte und bis heute nachwirkt. Dieser Band folgt den ersten Jahren nach dem Mauerfall durch persönliche Zeugnisse, Treuhand-Dokumente, Arbeitsmarktstatistiken und politische Protokolle. Sichtbar wird, wie Ostdeutsche ihre Berufe, Sicherheiten und Biografien verloren, während Westdeutsche auf ein System trafen, das sie kaum verstanden. Auf Grundlage von Interviews, Archivmaterial und zeitgenössischen Medienberichten werden die wirtschaftlichen Umbrüche, kulturellen Missverständnisse und das Gefühl analysiert, in einem vereinten Deutschland doch getrennt zu bleiben. Die Perspektive richtet sich auf strukturelle Entscheidungen: Währungsunion, Treuhand-Privatisierungen, Lohngefälle und die Frage, wessen Erfahrungen als legitim galten. Ein Blick auf eine Epoche, in der politische Einheit gesellschaftliche Spaltungen nicht überdecken konnte – und deren Folgen bis in die Gegenwart reichen.


















