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Zuverlässigkeitsrechnung: Einführung in ihre Methoden

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Die Forderung, daß technische Hilfsmittel zuverlässig sein sollten, hat es wohl schon immer gegeben. Aus verschiedenen Gründen ist diese Forderung aber im Laufe der Zeit immer dringender geworden und gleichzeitig schwie- riger zu realisieren. Das hängt damit zusammen, daß technische Anlagen immer komplexer wurden und damit die Zahl der Ausfallmöglichkeiten zu- nahm, daß die Aufgaben einer einzigen Anlage immer umfangreicher wurden und sich damit die Auswirkungen von Ausfällen vergrößerten, daß Anlagen gebaut wurden, von denen ständige Betriebsbereitschaft erwartet wird (z.B. Telefonvermittlungen) und daß Anlagen gebaut wurden, die nach der Inbe- triebnahme nicht mehr repariert werden können (was besonders für die Raum- fahrt gilt). Das führte dazu, daß eine systematische Betrachtungsweise von Zuverlässigkeitsfragen notwendig wurde. Gleichzeitig mußte man den Begriff "zuverlässig" präzisieren: Wenn er früher etwa synonym war mit "haltbar" oder mit "ungefährlich" und fast nur qualitative Bedeutung hatte, bekam er nun einen quantitativen Inhalt. Die systematische Behandlung von Zuverlässigkeitsfragen erstreckt sich heute auf verschiedene Gebiete: Es gibt physikalische, technologische und organisatorische sowie mathematische Fragestellungen. Der mathemati- schen Zuverlässigkeitstheorie fallen dabei die Aufgaben zu, quantitative Kri- terien zur Beurteilung der Zuverlässigkeit zu definieren und mathematische Modelle für Zuverlässigkeitsprobleme aufzustellen und zu untersuchen. Im einzelnen gibt es die Aufgabenbereiche Schätzen von Zuverlässigkeits-Kenngrößen auf Grund von Beobachtungs- daten, Berechnen von Zuverlässigkeits-Kenngrößen eines technischen Systems aus vorgegebenen Kenngrößen seiner Teile, Optimieren, z.B. Aufsuchen einer Systemstruktur mit größtmöglicher Zu- verlässigkei t unter vorgegebenen Bedingungen (Kostenbeschränkung, Gewichtsbeschränkung, Elemente mit bekannter Zuverlässigkeit u.ä.).
Die Forderung, daß technische Hilfsmittel zuverlässig sein sollten, hat es wohl schon immer gegeben. Aus verschiedenen Gründen ist diese Forderung aber im Laufe der Zeit immer dringender geworden und gleichzeitig schwie- riger zu realisieren. Das hängt damit zusammen, daß technische Anlagen immer komplexer wurden und damit die Zahl der Ausfallmöglichkeiten zu- nahm, daß die Aufgaben einer einzigen Anlage immer umfangreicher wurden und sich damit die Auswirkungen von Ausfällen vergrößerten, daß Anlagen gebaut wurden, von denen ständige Betriebsbereitschaft erwartet wird (z.B. Telefonvermittlungen) und daß Anlagen gebaut wurden, die nach der Inbe- triebnahme nicht mehr repariert werden können (was besonders für die Raum- fahrt gilt). Das führte dazu, daß eine systematische Betrachtungsweise von Zuverlässigkeitsfragen notwendig wurde. Gleichzeitig mußte man den Begriff "zuverlässig" präzisieren: Wenn er früher etwa synonym war mit "haltbar" oder mit "ungefährlich" und fast nur qualitative Bedeutung hatte, bekam er nun einen quantitativen Inhalt. Die systematische Behandlung von Zuverlässigkeitsfragen erstreckt sich heute auf verschiedene Gebiete: Es gibt physikalische, technologische und organisatorische sowie mathematische Fragestellungen. Der mathemati- schen Zuverlässigkeitstheorie fallen dabei die Aufgaben zu, quantitative Kri- terien zur Beurteilung der Zuverlässigkeit zu definieren und mathematische Modelle für Zuverlässigkeitsprobleme aufzustellen und zu untersuchen. Im einzelnen gibt es die Aufgabenbereiche Schätzen von Zuverlässigkeits-Kenngrößen auf Grund von Beobachtungs- daten, Berechnen von Zuverlässigkeits-Kenngrößen eines technischen Systems aus vorgegebenen Kenngrößen seiner Teile, Optimieren, z.B. Aufsuchen einer Systemstruktur mit größtmöglicher Zu- verlässigkei t unter vorgegebenen Bedingungen (Kostenbeschränkung, Gewichtsbeschränkung, Elemente mit bekannter Zuverlässigkeit u.ä.).

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